
Was weist auf eine weiße Verfärbung hin?
Weiße Produkte auf verzinktem Stahl werden oft mit feuchten Lagerbedingungen in Verbindung gebracht. Besonders anfällig sind neu beschichtete Oberflächen, die nass gestapelt und mit eingeschränkter Belüftung ausgestattet sind. Der sichtbare Bereich der Verfärbung allein stellt nicht den verbleibenden Schutz dar. Bewerten Sie den Schweregrad zusammen mit dem Oberflächenzustand und der Beschichtungsdicke.
Verhindern Sie, dass Feuchtigkeit eingeschlossen wird
Ordnen Sie die Stapel so an, dass Luftzirkulation und Wasserablauf möglich sind. Der Schutz vor Regen sollte auch die in den Abdeckungen zurückgehaltene Kondenswasser- und Feuchtigkeitsmenge berücksichtigen. Die Lagerung nach der Lieferung ist ebenso relevant wie das Verpacken in der Verzinkungsanlage. Legen Sie für Material, das auf die Installation wartet, im Voraus Stützen, Abdeckungsanordnungen und Inspektionsroutinen fest.
Wenn Flecken beobachtet werden
Fotografieren Sie die Verfärbung, notieren Sie die Lagerbedingungen und identifizieren Sie die zu prüfenden Komponenten. Holen Sie technischen Rat ein, bevor Sie sich für eine Reinigungs- oder Reparaturmethode entscheiden. Auch eine unkontrollierte abrasive oder chemische Behandlung kann die Klangbeschichtung beeinträchtigen. Die Abnahme sollte auf Projektanforderungen und Inspektionsergebnissen basieren und nicht nur auf dem weißen Erscheinungsbild.
Unterscheiden von Flecken und Lieferschäden
Bei der Lieferung können neben Kratzern oder Schlagspuren auch weiße Flecken auftreten. Diese Beobachtungen sollten nicht automatisch derselben Ursache zugeordnet werden. Machen Sie sowohl Nahaufnahmen als auch Fotos des gesamten Bauteils und notieren Sie, ob die betroffene Oberfläche ein anderes Teil berührt hat. Nasse Verpackungs- und Lagerbedingungen können in die Beurteilung einfließen. Bei der technischen Überprüfung wird neben dem Zustand der Beschichtung auch das Ausmaß der Verfärbung berücksichtigt. Das systematische Teilen von Beobachtungen ist sinnvoller, als eine eindeutige Ursache oder verbleibende Lebensdauer zuzuordnen, ohne die Handhabungshistorie zu kennen.